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Sanierung Gleisanlagen Zermatt

Kunde:

Aufgabe:

Matterhorn Gotthard Bahn AG

Fahrbahnerneuerung

Im Bahnhof Zermatt mussten in den Jahren 2018 bis 2019 zahlreiche Weichen und mehrere Schienenstränge saniert resp. ersetzt werden. Dies umfasst nicht nur Streckengleise, sondern auch Abstell- sowie Rangieranlagen. Die Arbeiten an den Anlagen einer Bergbahn sind generell anspruchsvoll. Neben der Witterung sind besondere Anforderungen an die Bahntechnik (spezielle Radien, Schmalspur) bei der Planung und der Ausführung zu berücksichtigen.


Aufgrund des schlechten Zustands der Zermatter Anlagen musste das Projekt sehr effizient geplant und ausgeführt werden. Die Planung dauerte eineinhalb Jahre; die Ausführung erfolgte in mehreren Wochen Nachtarbeit und teilweise unter Betrieb . Da die ursprünglichen Weichen nicht mehr eingebaut werden konnten, mussten die gesamte Gleisgeometrie neu berechnet, Weichen verschoben und die Anschlüsse aufwändig angepasst werden. Da Zermatt ausschliesslich per Bahn erreichbar ist (pro Tag fahren 220 Züge zwischen Täsch und Zermatt), durften die Arbeiten den Betrieb des Bahnhofs nicht beeinträchtigen und mussten teils unter Betrieb ausgeführt werden.


Projektumfang im Detail

  • Vollständige Oberbauerneuerung sowie Sanierung und Neubau von Entwässerungsanlagen

  • Neubau von drei Einfach- und vier Doppelkreuzungsweichen inkl. Anschluss an die Streckengleise

  • Eins-zu-eins-Ersatz zweier Abstellgleise inkl. Neubau von Dienstwegen und Entwässerung



RUBI Bahntechnik war als Gesamtleitung sowie Fachplanung Fahrbahn, Bahnbau und Unterbau/Tiefbau tätig und koordinierte die Fachdienste.


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